Bewerbung ab 05. Dezember – Fördergelder bis 100.000 Euro

Der 24guteTaten e.V. gibt jährlich einen Adventskalender heraus, hinter dessen 24 Türchen sich je ein Projekt befindet. Diese Projekte erhalten Fördergelder, willst du mit deinem Projekt im nächsten Jahr daran teilhaben, kannst du dich ab 05. Dezember dafür bewerben. Welche Kriterien es gibt und worauf du achten musst, erfährst du in diesem Beitrag.

Das Konzept von 24guteTaten

Die Förderung von 24guteTaten e.V. ist etwas anders als die sonstigen Fördermöglichkeiten, die ich hier vorstelle. Ich schrieb es schon, hier geht es um einen Adventskalender. Für diesen Adventskalender werden 24 Projekte von gemeinnützigen Organisationen ausgewählt. Das Auswahlverfahren dazu startet jetzt, es ist zweistufig angelegt. Dazu später mehr.

Sind die Projekte ausgewählt, erstellt 24guteTaten einen Adventskalender, bewirbt und verkauft ihn gegen eine Spende von mindestens 24 Euro. 75% dieser Spenden gehen an die ausgewählten Projekte, die 2023 dann starten können. Die restlichen 25% werden für die Produktion und Vermarktung der Kalender verwendet.

So fördert 24guteTaten

24guteTaten fördert jährlich 24 Projekte weltweit aus den Bereichen:

  • Natur- und Umweltschutz
  • Versorgung & Ernährung
  • Gesundheit
  • Bildung

Die Fördersumme pro Projekt liegt zwischen 50.000 und 100.00 Euro, willst du dich bewerben, muss deine Organisation folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie ist gemeinnützig
  • Sie engagiert sich für eine nachhaltige (Entwicklungs-) Zusammenarbeit
  • Sie stellt ihre Projektarbeit transparent und zugänglich dar

Organisationen mit politischer oder religiöser Zielsetzung sowie Waisenhäuser fördert 24guteTaten nicht.

Die Bewerbung zur Aufnahme in den Kalender läuft zweistufig. Im ersten Bewerbungsschritt reichst du unter anderem eine Projektskizze und dein Bildmaterial ein, 24guteTaten prüft sie und trifft eine Vorauswahl für den Kalender. Die Kandidaten, die in die engere Auswahl kommen, reichen dann eine ausführlichere Bewerbung ein.

75 Cent pro Tag

Das Adventskalenderformat bringt einige Besonderheiten mit sich, die du beachten musst, willst du mit deinem Projekt in den Kalender aufgenommen werden. Menschen, die den Adventskalender erwerben, möchten mit ihrer Spende Gutes tun, etwas bewirken. Die Projekte des Kalenders müssen das auch vermitteln. Das heißt, du bist hier nicht in der üblichen Stiftungsförderung unterwegs, hier gibt es viele Basics des klassischen Fundraisings zu beachten. Dazu gehören diese:

  • Dein Projekt muss es erlauben, dass ihm pro Türchen ein Betrag von 75 Cent für einen konkreten Zweck zugeordnet werden kann.
  • Du beschreibst die Zielgruppe deines Projektes deutlich und nachvollziehbar, ebenso wie den Missstand, den dein Projekt beheben will.
  • Du beschreibst die positiven Veränderungen, die dein Projekt bei der Zielgruppe bewirkt, und zeigst so, wie die Spende beziehungsweise die Förderung von 24guteTaten wirkt.
  • Für all dies benutzt du eine verständliche Sprache, die die Lesenden des Kalenders anspricht und überzeugt. Also keine Konzeptsprache, keine Fachausdrücke, keine Bandwurmsätze und so weiter. Hilfreiche Infos für eine ansprechende Sprache findest du übrigens im Beitrag 7 Tipps zum Schreiben eines Antrags, hier kannst du einen Blick reinwerfen, solltest du eine Bewerbung erwägen.
  • Als letztes solltest du noch gutes, aussagekräftiges Bildmaterial zu deinem Projekt haben, das in den Kalender aufgenommen werden kann, denn selbstverständlich nutzt 24guteTaten auch Fotos, um Eindrücke zu den Projekten an die AdventskalendernutzerInnen zu vermitteln.

Fazit

Die Fördermöglichkeit von 24guteTaten ist mal ein Fördertopf der anderen Art. Sie hat den Vorteil, dass du mit deinem Projekt nicht nur ein Stiftungsgremium erreichst, das deinen Antrag prüft, sondern jede Menge Menschen, die deine Projektbeschreibung in ihrem Adventskalender lesen. Solltest du es in den Adventskalender schaffen, gewinnst du also neben der Förderung auch eine nicht unerhebliche Gratis-Öffentlichkeitsarbeit dazu. Ein Plus, wie ich meine.

Dazu ist es aber wichtig, dass du dir alle Infos vor allem zu den Auswahlkriterien von 24guteTaten gründlich durchliest, denn in diesem Beitrag habe ich nicht jedes Detail dazu erwähnt.  Die ausführlichen Kriterien und die Online-Bewerbung findest du hier.


Du hast noch Fragen?

1. Finde viele weitere Fördermöglichkeiten über die Schlagwortwolke

Rechts in der Seitenleiste findest du die Schlagwortwolke. Klicke auf den Begriff, der dich interessiert und finde jede Menge weiterer Fördermöglichkeiten oder aber ein Thema, zu dem du mehr wissen willst, wie zum Beispiel Projekttransfer, Gender Mainstreaming oder die Belegliste. Probier´s aus!


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Hast du eine bestimmte Fördermöglichkeit im Kopf oder einen bestimmten Begriff, zu dem du mehr wissen willst, dann nutze die Suchfunktion. Du findest sie oben rechts im Blog, sie verbirgt sich hinter der kleinen Lupe.


3. Finde Hilfen zur Antragstellung in der Rubrik „Der Antrag“ 

In der Rubrik „Der Antrag“ findest du viele Tipps zum Schreiben deines Antrages; wie du einzelne Elemente formulierst, Projektziele festlegst, Indikatoren entwickelst oder was du zu Gender oder Nachhaltigkeit schreiben kannst und vieles mehr.

Wer schreibt hier?

Bild Monika Vog

Schön, dass du hier bist.

Mein Name ist Monika Vog,

ich bin Fundraiserin und Fördermittelexpertin für gemeinnützige Projekte und Aktionen.

In meinem Blog dreht sich alles um diese Fragen:

  • Wie finde ich aus den unzähligen Fördermöglichkeiten die passende Förderung für mein Vorhaben?
  • Wie schreibe ich einen überzeugenden Antrag?
  • Was muss ich beim Verwendungsnachweis beachten?

Willst du mehr über mich und den Blog foerdermittel-wissenswert wissen, kannst du hier weiterlesen.

Mentoring Fördermittelanträge

Willst du lernen, wie du einen Förderantrag schreibst? Oder besser werden bei dem, was du schon tust?

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