Immer wieder stoße ich im Netz auf kleine Schätze, Links, die für einen Antrag sehr hilfreich sind, gute Tipps für ein Projekt haben oder dir bei deiner Suche nach einem Förderer für dein Projekt helfen können. In diesem Beitrag stelle ich dir fünf dieser hilfreichen Links vor.

Der erste Link ist dieser:

Der Digitale Werkzeugkasten

Der Digitale Werkzeugkasten ist ein Angebot für Kulturfördervereine, lass dich davon aber nicht abhalten, dir diesen hilfreichen Link einmal genauer anzuschauen. Seine Inhalte sind für die Jugendarbeit genauso geeignet wie für Quartiersprojekte, Sportvereine und alles, was es sonst noch im gemeinnützigen Bereich gibt, von mir hier gerade aber nicht erwähnt wird.

Der Name lässt es schon vermuten, beim Digitalen Werkzeugkasten findest du jede Menge digitale Anwendungen für die Vereinsarbeit, die Arbeit in Organisationen oder Projekten. Jede Anwendung wird mit einem kurzen Steckbrief vorgestellt, natürlich gibt es auch einen Link dazu.

Die Bandbreite der Digitalisierung ist groß, und groß ist auch die Auswahl im digitalen Werkzeugkasten. Zu diesen Themen findest du dort hilfreiche digitale Werkzeuge:

  • Chatten & Videokonferenzen
  • Fundraising & Mittelakquise
  • Newsletter & Rundmails
  • Gemeinsame Dokumentenbearbeitung
  • Büroanwendungen
  • Fotobearbeitung, Grafik
  • Druckvorlagen
  • Teamarbeit & Projektmanagement
  • Datenübertragung
  • Soziale Medien
  • Terminkoordination
  • Umfragen & Abstimmungen
  • Webseiten
  • Datenschutz in Vereinen
  • Suchmaschinen
  • Virtuelle Whiteboards
  • Sonstige Werkzeuge

Hier der Link zum digitalen Werkzeugkasten   

Datenbank Preise und Wettbewerbe für freiwilliges Engagement

Den Deutschen Engagementpreis kennst du vielleicht, aber wusstest du auch, dass es auf der Homepage dieses Preises eine Datenbank mit über 650 Preisen für Engagement und Ehrenamt gibt?

Hier sind neben Preisen auf Landesebene auch viele kleine Preise von Städten und Regionen dabei, die ich wegen ihrer Regionalität auf dem Blog nicht vorstellen werde. Für dich und dein Projekt können sie aber durchaus interessant sein, denn schließlich gilt auch, je regionaler ein Preis, desto geringer die Konkurrenz. Nicht zuletzt schmückt so ein Preis dein Projekt und für das Preisgeld wirst du sicher eine Verwendung finden.

Den für dich passenden Preis kannst du in der Datenbank suchen, du kannst hier nach Bundesland und vielen Schlagworten filtern.

Hier der Link für Preise und Wettbewerbe für freiwilliges Engagement   

Alltagsorte – more in common

Kommen wir zu meinem Lieblingslink in diesem Beitrag, den ich persönlich megainteressant finde.  

Nicht jedes Projekt hat einen guten Zugang zur Zielgruppe. Insbesondere wenn es um Themen geht, zu denen Teile der Gesellschaft eine ablehnende Haltung haben, wie beispielsweise Geflüchtete, oder Islam in Deutschland, Corona oder der Klimawandel. Mit einer Einladung zu einer Ausstellung, einem Filmabend oder einer Autorenlesung wirst du diese Menschen eher weniger erreichen.

Helfen kann dir dann die Studie zu Alltagsorten von more in common. Sie haben hier untersucht, an welchen Alltagsorten Menschen mit verschiedenen Hintergründen, Werten und Überzeugungen aufeinandertreffen und wie sie dort für zivilgesellschaftliche Ansprache empfänglich sind. Wusstest du zum Beispiel, dass der Typ der Wütenden besonders häufig in Garten- oder Baumärkte und Möbelhäuser geht?

Mit ihrer Studie wollten sie besser verstehen, wie es zivilgesellschaftlichen Akteuren gelingen kann, möglichst viele gesellschaftliche Gruppen einzubinden – und nicht nur ohnehin aufgeschlossene, für Begegnung und Ansprache offene Menschen. Besonderes Augenmerk hat more in common insbesondere auf das sogenannte unsichtbare Drittel gelegt, dass im Allgemeinen schlechter für gesellschaftspolitische Arbeit erreichbar ist.

Ein Überblick über die Inhalte der Studie:

  • Einleitung: Warum Begegnung? Und warum gerade jetzt?
  • Bestandsaufnahme: Wie gut gelingt gesellschaftlicher Austausch?
  • Das Potenzial von Alltagsorten für gesellschaftliche Begegnung
  • Offenheit der gesellschaftlichen Typen für Begegnung
  • Gesprächspräferenzen und Diskussionsfreude in der Bevölkerung
  • Was sich Menschen von Formaten wünschen
  • Ansätze, um Gemeinsamkeiten stärker zu betonen
  • Fazit und Empfehlungen

Auf der Seite findest du Typenkarten mit kleinen Steckbriefen zu den verschiedenen Gruppen der Gesellschaft – den Aufgeklärten, den Etablierten, den Offenen, den Involvierten, den Pragmatischen, den Enttäuschten und eben auch den Wütenden. Außerdem gibt`s hier verschieden Arbeitsmaterialien für Begegnungsprojekte, zu Zielgruppen und Begegnungsorten. Sehr spannend und unbedingt empfehlenswert!

Hier der Link: Alltagsorte – more in common   

Arbeitsblätter wirkungsorientierte Projektplanung

Per Zufall bin ich bei einer anderen Internetrecherche auf diesen Link gestoßen, du findest hier hilfreiche Arbeitsblätter, mit denen du Schritt für Schritt dein Projekt planen kannst. Willst du Fördergelder für dein Projekt beantragen, ist es wichtig, die einzelnen Bausteine deines Vorhabens klar zu definieren. Je klarer, desto besser wird auch dein Antrag werden.

Diese Arbeitsblätter von Aktion Mensch sind dazu sehr hilfreich. Sie geben dir eine Struktur vor und stellen Fragen, die dir helfen, dein Projekt klar zu beschreiben. Du musst dazu nicht alle Arbeitsblätter bearbeiten, gedacht sind diese nämlich für ein Quartiersprojekt. Sie werden deshalb an einigen Stellen nicht für jedes Projekt passen.

Andere Fragen wiederum sind für jedes Projekt gut geeignet, wie zum Beispiel die Zielformulierung, die Beschreibung der Zielgruppe oder die Darstellung des Ausgangsproblems. Schau sie dir mal an, vielleicht helfen sie dir bei deinem nächsten Antrag dein Projekt klarer zu beschreiben.

Hier der Link: Arbeitsblätter wirkungsorientierte Projektplanung   

Fördermittel von Kirchen und Stiftungen

Der letzte Link in diesem Beitrag ist wieder eine Aufstellung zu möglichen Förderern für dein Projekt.

Erstellt hat sie der jugendinfoservice Dresden, aber wie das bei Stiftungen oft so ist, fördern sie nicht ausschließlich nur ein Thema oder nur eine Zielgruppe. Das gilt auch hier, das heißt, du kannst dir diese Aufstellung auch dann anschauen, wenn du nicht im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit tätig bist. Hier findest du Stiftungen, die Demokratie-, Bildungs- oder Kulturprojekte fördern und vieles andere mehr. Ein Blick lohnt sich!

Fördermittel von Kirchen und Stiftungen


Du hast noch Fragen?

1. Finde viele weitere Fördermöglichkeiten über die Schlagwortwolke

Rechts in der Seitenleiste findest du die Schlagwortwolke. Klicke auf den Begriff, der dich interessiert und finde jede Menge weiterer Fördermöglichkeiten oder aber ein Thema, zu dem du mehr wissen willst, wie zum Beispiel Projekttransfer, Gender Mainstreaming oder die Belegliste. Probier´s aus!


2. Finde Themen über die Suchfunktion

Hast du eine bestimmte Fördermöglichkeit im Kopf oder einen bestimmten Begriff, zu dem du mehr wissen willst, dann nutze die Suchfunktion. Du findest sie oben rechts im Blog, sie verbirgt sich hinter der kleinen Lupe.


3. Finde Hilfen zur Antragstellung in der Rubrik „Der Antrag“ 

In der Rubrik „Der Antrag“ findest du viele Tipps zum Schreiben deines Antrages; wie du einzelne Elemente formulierst, Projektziele festlegst, Indikatoren entwickelst oder was du zu Gender oder Nachhaltigkeit schreiben kannst und vieles mehr.

Wer schreibt hier?

Bild Monika Vog

Schön, dass du hier bist.

Mein Name ist Monika Vog,

ich bin Fundraiserin und Fördermittelexpertin für gemeinnützige Projekte und Aktionen.

In meinem Blog dreht sich alles um diese Fragen:

  • Wie finde ich aus den unzähligen Fördermöglichkeiten die passende Förderung für mein Vorhaben?
  • Wie schreibe ich einen überzeugenden Antrag?
  • Was muss ich beim Verwendungsnachweis beachten?

Willst du mehr über mich und den Blog foerdermittel-wissenswert wissen, kannst du hier weiterlesen.

Mentoring Fördermittelanträge

Willst du lernen, wie du einen Förderantrag schreibst? Oder besser werden bei dem, was du schon tust?

Dann biete ich dir das Mentoring-Programm Fördermittelanträge an mit Leitfäden, Übungsanträgen und Einzelcoaching.

Interessiert? Hier erfährst du mehr:

Mentoring Fördermittelanträge

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